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ista baut Management Board und Deutschlandführung um

Der Messdienstleister ista nimmt zum 1. Januar 2018 sowohl in der Geschäftsführung der Holding als auch der deutschen Landesgesellschaft zahlreiche Veränderungen vor. Das internationale Board wächst von drei auf fünf Köpfe, die Deutschlandführung schrumpft dagegen von vier auf drei Häupter.

Harald Thomeczek
14. December 2017
Der damals erst wenige Monate im Amt befindliche ista-Chef Thomas Zinnöcker zeigt der Essener Belegschaft auf einer Betriebsversammlung im Sommer 2016 den Weg in die Zukunft. Nun hat er in der Geschäftsführung der Holding den Hut für alles rund um neue Geschäftsmodelle auf.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Sell

Das Essener Unternehmen, das im Oktober vom Private-Equity-Investor CVC an ein asiatisches Joint Venture verkauft wurde, begründet die Umbaumaßnahmen mit veränderten Markt- und Kundenanforderungen. Die Geschäftsführung von ista International werde vor diesem Hintergrund nun nicht mehr nach Zentralfunktionen, sondern nach Marktverantwortlichkeiten aufgestellt. Darum rücken der bisherige Chef des für ista zweitgrößten Markts Frankreich, Laurent Sireix, und Ulrich Fischer, Regionalleiter für West-, Ost- und Südeuropa, in die Geschäftsführung der Holding auf.

Thomas Zinnöcker bleibt Vorsitzender der Holding-Geschäftsführung. Neu ist, dass Zinnöcker hier jetzt das Segment „New Business“ verantwortet – also alles rund um Digitalisierung und Innovationen bzw. neue Geschäftsmodelle. Und dass er nun Chefaufseher von ista Deutschland ist. Diesen Posten übernimmt er von Christian Leu, der bisher in Personalunion sowohl Chief Financial Officer (CFO) von ista International als auch Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen GmbH war. Leu bleibt CFO der Holding und trägt künftig zusätzlich die Verantwortung für Emerging Markets, also das Geschäft in China, Russland oder in der Türkei.

Jochen Schein wird Deutschlandchef

Komplettiert wird das nun fünfköpfige Management Board von ista International durch Jochen Schein, der in dem Gremium künftig den größten ista-Markt – Deutschland – vertritt. Das kann er, weil er den CEO-Posten der deutschen Landesgesellschaft von Zinnöcker übernimmt, der bis dato in einer Person oberster ista-Häuptling und Deutschlandchef war. Schein seinerseits war bisher Chief Operating Officer (COO) für das internationale Geschäft. Nun verantwortet er zusätzlich zum Deutschlandgeschäft auch die gruppenweiten Zentralfunktionen IT, Produktentwicklung und Einkauf sowie die Service-Center.

Deutschland-Vertriebschef Christoph Lüthe geht

Schein ist künftig also in beiden Gremien vertreten. Die Deutschlandgeschäftsführung, der er fortan vorsitzt, wird dann allerdings nur noch drei statt bisher vier Köpfe zählen. Nicht nur Zinnöcker rotiert nämlich aus der Deutschlandführung heraus, auch der bisherige Vertriebsgeschäftsführer Christoph Lüthe, seit November 2015 Chief Sales Officer (CSO) von ista Deutschland, verlässt das Unternehmen. Seine bisherigen Aufgaben – neben dem Vertrieb war er auch für das Marketing und die deutschen Standorte verantwortlich – mache jetzt Schein mit, in enger Abstimmung mit der regionalen Führungsmannschaft, erläuterte ein ista-Sprecher. An Ort und Stelle bleiben dagegen Deutschland-CFO Dieter Hackenberg und COO Ralf Görner.

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