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Winfried Siebers zu Bewährungsstrafe verurteilt

Winfried Siebers, Vorstand von Development Partner (u.a. Kranhaus Köln), ist am heutigen Freitag vom Landgericht Bochum wegen Beihilfe zur Untreue und Steuerhinterziehung bei einem Grundstücksdeal in Braunschweig zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Christoph von Schwanenflug, Lars Wiederhold
25. October 2013
Winfried Siebers vor dem Modell des Kranhauses in Köln, für das Development Partner 2009 einen Mipim Award bekam.
Bild: law

Das Landgericht Bochum sah es als erwiesen an, dass er 2005 einem Mitarbeiter von Karstadt Immobilien 200.000 Euro zahlte, damit dieser ihm ein Grundstück in Braunschweig 200.000 Euro unter Wert verschaffte. Siebers war seinerzeit Geschäftsführer der Projektgesellschaft, die die Immobilie erworben hatte. Development Partner hält nach eigenen Angaben 30% dieser Gesellschaft. Den Vorwurf der Bestechung und Beihilfe zum Betrug gegen Siebers ließ das Gericht fallen.

Der ehemalige Karstadt-Mitarbeiter Rolf P. aus Bochum bekam, weil er sich auch noch an anderen Grundstücksgeschäften bereicherte, zwei Jahre auf Bewährung und eine Geldstrafe von 50.000 Euro. Ein dritter Angeklagter kam mit einer Geldstrafe von 60.000 Euro davon.

Bei Development Partner interpretiert man das für Siebers verhängte Strafmaß dahingehend, dass das Gericht ihn für geeignet halte, seinen Vorstandsposten fortzuführen. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter des Unternehmens haben Siebers ihr „volles Vertrauen“ ausgesprochen und wollen die Zusammenarbeit fortsetzen.

Einen ausführlichen Bericht zur Verhandlung lesen Sie in der am 31. Oktober erscheinenden Ausgabe 43/2013 der Immobilien Zeitung.

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Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.