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agenda4 schlüpft unter ZIA-Dach

Der Verein agenda4 hat sein zehnjähriges Jubiläum mit einem Symposium in Berlin gefeiert. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wird die Geschäftsstelle des Vereins künftig beim Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) untergebracht sein.

Sonja Smalian
05. April 2012

Den Arbeitsplan für die nächste Etappe bis 2020 präsentierte Rudolf Schäfer, Professor an der TU Berlin und Vorstandsvorsitzender von agenda4. Ab Juli soll die Geschäftsbesorgung durch den ZIA erfolgen. Der Vorteil für den Verein: Er bleibt weiterhin selbstständig, tritt aber als Vereinsmitglied der Interessenvertretung der Branche bei. In die Arbeit des ZIA im Bereich Aus- und Weiterbildung will sich agenda4 einbringen, so Schäfer, und im Gegenzug vom Marketing des Verbands profitieren.

Dem Netzwerk agenda4 gehören aktuell 17 Hochschulpartner an. Neue Hochschulen sollen zunächst nicht angeworben werden. Denn wie Schäfer selbstkritisch anmerkt, sei die Kontaktpflege zu den Mitgliedern in der Vergangenheit nicht immer ausreichend gewesen. Es werde jedoch ein Blick auf die grundständigen Studiengänge wie Architektur und Bauingenieurwesen geworfen, ob der agenda4-Ansatz dort z.B. in Form eines Wahlfachs oder eines Sommerkurses integriert werden könnte.

Es werde weiterhin versucht, neue Mitgliedsunternehmen zu gewinnen, die die Arbeit des Vereins unterstützen. Mit Kommunen sollen zudem neue Formate der Zusammenarbeit geprüft werden, z.B. in der Umsetzung von Zertifikatskursen oder hausinternen Seminaren. Abschließend kündigte Schäfer an, dass der Generationswechsel in der Führung vorbereitet werde. Künftig sollen Studenten und Alumni die Geschicke des Vereins stärker lenken. Ein Vorstands-Beirat, bestehend aus zwei Alumni, wurde bereits ins Leben gerufen.

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