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Dr. Uwe Steingröver

Dr. Uwe Steingröver wuchs in Köln auf und legte in der Domstadt im Jahr 1995 sein zweites juristisches Staatsexamen ab. Der Berufseinstiegerfolgte in der Kölner Kanzlei Boden Oppenhoff Rasor Raue Rechtsanwälte. Später wurde er Juniorpartner bei Oppenhoff. 2004 trat er dann in die Sozietät Loschel der Rechtsanwälte ein und wechselte drei Jahre später zur Sozietät DLA Piper UK LLP, wo der 42 Jahre alte Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht heute auch Partner ist. In seiner Freizeit beschäftigt sich Steingröver mit Geschichte und treibt Sport (Mitglied im Kölner Ruderverein von 1877). Zudem engagiert er sich u.a. im Johanniterorden. Steingröver ist verheiratet und Vater von drei Töchtern und einem Sohn.

IZ
16. October 2008

Bitte beschreiben Sie Ihr Haus mit ein paar Sätzen.

Unspektakuläres Reihenhaus mit vor allem vielen Kinderzimmern im Kölner Süden (Rodenkirchen) am Rande des Rheinbogens; noch nicht das Traumhaus…

Was muss das perfekte Haus unbedingt haben?

Jedem seinen Raum, einen großen Raum für alle und eine große Küche.

Wo möchten Sie im Alter gern wohnen?

Im Herzen von Köln, nah dem Rhein, mit Dachterrasse.

Womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

Als Decksmann auf großer Fahrt (Überarbeiter) auf einem Containerschiff von Hamburg nach Sri Lanka und zurück.

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

Genauso zufällig wie den Weg in die Anwaltschaft: über eine Referendarnebentätigkeit bei zwei hervorragenden Anwälten damals bei“Oppenhoff“, die eben Bau- und Immobilienrecht machten.

Wie feiern Sie Ihre Erfolge?

Persönlich am liebsten still und vor dem „Barlach Engel“ in der Antoniterkirche in Köln; ansonsten mit einem guten Essen mit und für das Team.

Was wären Sie heute gern, wenn nicht Immobilienprofi?

Professor für alte Geschichte mit Fachgebiet Baukunde, da mich kaum etwas so fasziniert wie römische Ingenieurbaukunst.

Haben Sie eine Lieblingsimmobilie?

Das Pantheon in Rom.

Und welches Gebäude in Deutschland würden Sie gern abreißen?

Das Kommerzhotel am Breslauer Platz hinter dem Bahnhof in Köln, da es an Scheußlichkeit nicht zu überbieten ist und jede Entwicklung behindert (das kommt aber wohl eher noch unter Denkmalschutz – nein, ich habe da kein Mandat …).

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Wenn ich angelogen werde, sowohl als auch.

Nennen Sie einen Ihrer Lieblingssongs?

Chiquitita von Abba (ja, ich bekenne mich …).

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an was?

Wunderbare nordfriesische Entspannung (Föhr) mit glücklichen Kindern trotz schaurigen Wetters.

In welcher Lokalität kann man Sie häufiger antreffen?

Auf der „Terrasse chez Steingrövers“ (direkt in unserem Garten).

Und mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie dort gern einmal einen Abend verbringen?

Helmut Schmidt (auf der Terrasse darf er rauchen) als Zeitzeugen von 1918 bis heute – aber dafür würde ein Abend wohl nicht reichen …

Verraten Sie uns noch Ihr Lieblingsgericht?

Rheinische Soorbrode (Original: vom Pferd – meine Töchter bringen mich um, wenn sie das lesen) mit Klößen.

Mit wem würden Sie gern mal für einen Tag das Leben tauschen?

Mit dem Papst für ein paar dringend benötigte öffnende Worte zur Ökumene.

Gibt es etwas im Ausland, das Sie in Deutschland vermissen?

Amerikanischen Optimismus, französische Lebensart und italienische Esskultur (selbstkritisch, siehe Lieblingsgericht).

Sie haben 100.000 Euro zur freien Verfügung und müssen das Geld komplettausgeben – welchen Traum erfüllen Sie sich?

Hätte man das Geld, hätte man wohl die Zeit nicht für die berühmten Reisen. Ergo realistischer: Umrüstung unseres Hauses auf weitestgehende Energieautarkie.

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