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Frauenkarrieren in der Immowirtschaft

Wie es um die Karriereambitionen und -chancen von Frauen in der Immobilienwirtschaft steht, hat Henrike Heise in ihrer Bachelorarbeit untersucht. Ein Ergebnis: 88% der 165 befragten Frauen bezeichnen ihre berufliche Laufbahn als wichtigen oder sehr wichtigen Aspekt ihres Lebens.

Sonja Smalian
10. November 2011

Heise befragte die Mitglieder des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Branche. Zwar will sich die Mehrzahl der Umfrage-Teilnehmerinnen beruflich weiterentwickeln, allerdings fühlen sich viele durch frauenspezifische Hindernisse benachteiligt. Allem voran werden Benachteiligungen aufgrund von Schwanger- oder Mutterschaft genannt: Immerhin 29% der Teilnehmerinnen haben solche Erfahrungen während ihres Berufslebens gemacht. Schlechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden hingegen nur von jeder zehnten Frau als Hindernis genannt. Viel stärker wiegt, dass sich jede vierte Teilnehmerin in ihren Aufstiegschancen gegenüber männlichen Kollegen benachteiligt und von Männernetzwerken ausgeschlossen fühlt. Frauen sollten sich aus diesem Grund selber stärker vernetzen, lautet das Fazit der Autorin. Zudem plädiert sie für eine frauenfördernde Personalpolitik in Unternehmen, insbesondere für Nachwuchskräfte, denen häufig ein weibliches Vorbild fehle.

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Karriere

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Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.