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Fünf Immobilienunternehmen beim CIO-Award 2011 ausgezeichnet

Beim diesjährigen Wettbewerb Chief Information Officer (CIO) des Jahres 2011 konnten auch die IT-Verantwortlichen von mehreren Immobilienunternehmen punkten.

Sonja Smalian
09. December 2011
Uwe Suhl, IT-Leiter von Interboden.
Bild: Interboden

In der Kategorie Mittelstand wurden Uwe Suhl, IT-Leiter der Interboden-Gruppe, Reinhold Wittenberg, Leiter für IT, Controlling und Einkauf der Aug. Prien Bauunternehmung, und Peter Ringbeck, CIO der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank, ausgezeichnet.

Suhl freut sich über die Auszeichnung: „Das in viereinhalbjähriger Teamarbeit neu entwickelte IT-Gebäude ist derzeit in der Bau- und Immobilienbranche noch konkurrenzlos. Kein Projektentwickler hat den einheitlichen und digitalen Datenfluss über den gesamten Workflow einer Immobilie in dieser Konsequenz umgesetzt wie Interboden.“ Suhl ist seit 2007 für Interboden tätig, zuvor war er als Senior-Berater bei Thomas Cook, Vodafone und Lufthansa Systems beschäftigt. Als Interboden-Chef Dr. Reiner Götzen den IT-Spezialisten ins Unternehmen holt, habe er die Notwendigkeit einer hocheffizienten Unterstützung durch die IT gesehen, „aber nicht die enormen Möglichkeiten erahnt“.

Banken bei Großunternehmen vorn

In der Kategorie Großunternehmen sicherte sich Dr. Peter Laukert, CIO der Commerzbank, den ersten Platz. Er war für die IT-Integration von Commerzbank und Dresdner Bank zuständig. Auf Platz drei landete Heinz Laber, Vorstandsmitglied der Hypovereinsbank – UniCredit Bank.

Insgesamt erhielten 55 Unternehmen einen Award, mehrere hundert CIOs hatten sich beworben. Die Auszeichnung CIO des Jahres wird seit 2003 von den Zeitschriften Computerwoche und CIO vergeben. Ausgezeichnet werden IT-Verantwortliche, die eine interne oder ausgelagerte IT-Organisation im deutschsprachigen Raum leiten, und ein besonderes IT-Projekt abgeschlossen haben. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben, und zwar Großunternehmen (mehr als 2.000 Mitarbeiter), mittelständische Unternehmen (bis zu 2.000 Mitarbeiter) sowie den Global Exchange Award für das erfolgreiche Management internationaler Projekte auf mindestens zwei Kontinenten.

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Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.