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Karriereleiter lockt den Nachwuchs

FM steht auf der Beliebtheitsskala der Immo-Studenten an siebter Stelle. Drei Konzerne mit FM-Unternehmen haben es dennoch in die Rangliste der Top-Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft geschafft. Was sich der Nachwuchs von seinem Arbeitgeber wünscht.

Sonja Smalian
23. February 2012
Wie die Karriereperspektiven in einem Unternehmen aussehen, ist für Studenten das zweitwichtigste Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers.
Bild: bilderbox.com

Den siebten Rang von immerhin 20 Wahlmöglichkeiten belegte die Branche bei der IZ-Arbeitsmarktumfrage zur Joboffensive 2011. Abgehängt wurde das Facility-Management u.a. von den Segmenten Projektentwicklung, Asset-/ Property-Management und Fondsmanagement, die zusammen fast die Hälfte der Studentenstimmen vereinigten. 4% der insgesamt 615 befragten Studenten sprachen sich explizit fürs FM aus – und damit weniger, als FM-Studenten an der Umfrage teilgenommen haben. So manch einer hat also sein Kreuzchen woanders gesetzt.

Doch befragt zu den Top-Arbeitgebern konnten auch drei Konzerne mit FM-Angeboten bei den Studenten punkten: Hochtief (D11) belegte den ersten Rang, Bilfinger Berger mit Bilfinger Berger Facility Services, HSG Zander (D20) und EPM Assetis (D20) verpasste das Treppchen knapp und sicherte sich Rang vier. Strabag mit Strabag Property and Facility Services (D30) und Züblin kamen auf Rang neun.

Was schätzen die Studenten nun besonders an ihren beliebtesten Arbeitgebern? Am wichtigsten ist, dass das Tätigkeitsfeld mit ihren Wünschen übereinstimmt. Das ist sicherlich etwas, das Unternehmen nur bedingt beeinflussen können. Doch Stellschrauben ergeben sich bereits bei dem zweitwichtigsten Entscheidungsmerkmal: Karriereperspektiven. Hier können die Arbeitgeber ihre Angebote (noch) passgerecht(er) zuschneiden. Eine Zielgruppe sollten die Unternehmen dabei besonders ins Auge fassen: die Frauen! Denn alle drei Unternehmensgruppen liegen in der Gunst der weiblichen Befragungsteilnehmer höher als bei den männlichen. Besonders deutlich ist dieser Trend bei Bilfinger Berger ausgeprägt. Für das Unternehmen entschieden sich mehr als doppelt so viele Studentinnen wie ihre männlichen Kommilitonen. Auch ein positives Unternehmensimage ist für ein Viertel der Studenten bei der Wahl des Arbeitgebers wichtig. Dies ist eine weitere Stellschraube, an der die FM-Unternehmen drehen können, ebenso wie am Gehalt: Die FM-Unternehmen lagen 2010 mit ihren durchschnittlichen Gehaltsofferten unter dem Durchschnittsgehalt für Berufseinsteiger.

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