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Klaus Kortebein

Aufgewachsen im niedersächsischen Eystrup zog es Klaus Kortebein zum BWL-Studium in die Ferne: Berlin, Cambridge und Los Angeles. Als Fondsmanager für Auslandsfonds begann er seine berufliche Karriere bei DG Immobilien in Frankfurt, einer Tochter der heutigen DZ-Bank. Nach Stationen bei der B+L-Gruppe, der Meag Munich Ergo Asset Management und der Deka Immobilien wurde er Geschäftsführer von Morgan Stanley Real Estate in Frankfurt und verantwortete den Geschäftsbereich Immobilieninvestment und Fondsmanagement. Heute ist Kortebein Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Valad Property Group, in Frankfurt und zeitweise auch in Berlin, sowie Mitglied im European Management Board der Gesellschaft. Zudem ist er Mitglied bei Immoebs, dem Global Real Estate Institute, dem Urban Land Institute sowie eines Golfclubs und verschiedener Fördervereine für Natur- und Jugendprojekte. Er ist verheiratet und Vater einer siebenjährigen Tochter.

IZ
30. April 2009

Bitte beschreiben Sie Ihr Haus.

Zeitloses, großzügiges EFH in Bad Homburg mit leicht südländischem Touch, unmittelbar am Naherholungsgebiet Taunus. Modern-warmes Ambiente bestimmt das Interieur.

Haben Sie bei dieser Immobilie oder einer anderen beim Bau schon einmal selbst mit Hand angelegt?

Als Kind und Jungendlicher vielfach beim Bau und Ausbau des elterlichen Hauses. Das jetzige Haus – sowie ein weiteres direkt nebenan zum Verkauf – habe ich architektonisch wie auch funktionell selbst geplant, die handwerkliche Arbeit aber besser Profis überlassen.

Womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

Während der Offizierausbildung bei der Bundeswehr.

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

Ich wollte schon immer ins Finanzgeschäft oder was im Immobilienbereich machen. Architektur und Backsteine haben mich dann mehr fasziniert als synthetische Produkte.

Was stört Sie in der Immobilienbranche am meisten?

Immobilienmakler, die Objekte ohne Auftrag – und womöglich noch mit zusammenkopiertem Exposé – über den Markt ziehen. In dem Zusammenhang auch das „unprofessionell gestaltete“ deutsche Nachweis- und Vermittlungsrecht.

Was wären Sie heute gerne, wenn nicht Immobilienprofi?

Chef einer Non-Profit-Organisation wie Aktion Mensch oder Ähnliches.

Haben Sie eine Lieblingsimmobilie?

Messeturm. Immer noch das architektonische Highlight in der Skyline Frankfurts.

Und welches Gebäude in Deutschland würden Sie gerne abreißen?

Gropiusstadt in Berlin und diverse ähnliche Bausünden der Vergangenheit.

Nennen Sie einen Ihrer Lieblingssongs?

Dear Mr. President von Pink.

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an was?

Sommerurlaub auf Sylt bei „Schidwedder“ und völlig überzogenem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche kürzlich besuchte Veranstaltung hat Ihnen besonders gut gefallen?

Madonna in der Commerzbank-Arena. Man mag von ihr halten, was man will, aber sie ist einfach eine lebende Legende.

Und mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie gerne einmal einen Abend verbringen?

Mit Dieter Bohlen. Ich schätze seine lockere Professionalität und bin mir sicher, dass wir uns beide bei einem guten Wein köstlich amüsieren würden.

Mit wem würden Sie gerne mal für einen Tag das Leben tauschen?

Mit Kai Diekmann. Mit der Bild-Zeitung in Deutschland Meinung machen und gleichzeitig im Vorstand von „Ein Herz für Kinder“ Gutes tun.

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Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.