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Kreativer Kopf bei Ruhrwert

Die Investmentboutique Ruhrwert setzt auf ihre eigenen Ideen und leistet sich einen Creative Director. Sibel Özcan steuert in dieser Funktion die Kommunikation.

Anke Pipke
01. June 2018

Sie sehen ein goldenes M und denken an Burger? Sie sehen die Farbkombination orange-lila und denken an den FM-Dienstleister Piepenbrock? Oder erkennen Sie manchmal schon allein an der Schriftart des Textes den Absender des Dokuments? „Der Trend geht verstärkt dahin, visuell wahrgenommen zu werden“, sagt Thorsten Laskowski, Geschäftsführer der Oberhausener Investmentboutique Ruhrwert Immobilien und Beteiligung. Um seinem Unternehmen künftig ebenfalls eine unverwechselbare Handschrift zu geben, leistet sich Ruhrwert nun einen eigenen Creative Director. Sibel Özcan hat einen Master of Scenography & Communication und war zuvor mehrere Jahre für Hydra Creative London tätig. Bei Ruhrwert hält sie alle Fäden in der Hand, wenn es um die Kommunikation des Unternehmens geht – sei es auf diversen Social-Media-Kanälen, beim Gestalten von Texten, Broschüren und Anzeigen sowie der Gesamtvermarktung des Unternehmens. Auch die Gestaltung der Webseite mit Designs, Layouts und Funktionalitäten gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Sie muss also nicht nur Kenntnisse in gängigen Grafikprogrammen mitbringen, sondern zudem ein Talent für das Texten von Werbesprüchen und Social-Media-Posts haben. Ein Mitarbeiter steht Özcan dabei zur Seite. Das Ziel sei es, das Team weiter auszubauen, sagt Laskowski.

Özcans breite Arbeitsvielfalt setzt sich inhaltlich fort. Sie hat es nicht nur mit dem seriösen Auftritt der auf Gewerbeimmobilientransaktionen spezialisierten Marke Ruhrwert zu tun. Darüber hinaus gibt es auch noch die zu Ruhrwert gehörende Marke Bocksteen & Friends, die auf etwas lässigere Art Interessenten für Wohnungen an Rhein und Ruhr ansprechen will – auf der Webseite, auf Facebook und einem eigenen Blog.

Um einen Überblick aus erster Hand über aktuelle Projekte zu erhalten und diese im Laufe ihrer Entwicklung entsprechend kreativ zu begleiten, sitzt Özcan künftig bei vielen Sitzungen ihrer Kollegen mit am Tisch – eine Option, die Laskowski sehr schätzt. Denn das sei ein entscheidender Pluspunkt in der Frage, ob man kreative Leistungen wie die Özcans nicht auch bei einer Kommunikations- oder Werbeagentur einkaufen könnte. „Normalerweise kommt eine Agentur erst recht spät mit dazu“, sagt er. Das mache die Zusammenarbeit mühsam und die Abstimmung schwieriger. „Das hat dann was von stille Post“, sagt Laskowski. Zudem würden Dienstleister häufig gerne zu Standardkonzepten greifen, die sie gleich bei mehreren ihrer Kunden einsetzen. Das umgehe er mit dem einzigartigen Ideenpool seines eigenen Creative Directors. Im zweiten Schritt und bei großen Vorhaben externe Dienstleister einzuspannen, schließt er allerdings nicht aus.

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