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Manfred Helmus erhält Konrad-Zuse-Medaille

Sonja Smalian
08. November 2012
Prof. Dr. Manfred Helmus.
Bild: Bergische Universität Wuppertal

Dr. Manfred Helmus, Professor an der Bergischen Universität Wuppertal und Leiter des Studiengangs Real Estate Management + Construction Project Management, ist mit der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet worden. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe verlieh Helmus die Medaille für seine Forschung zur automatischen Identifizierung von Daten bei der Gebäudeerrichtung, Gebäudenutzung und Baulogistik.

Die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) könne u.a. bei der Zutritts- und Zufahrtskontrolle, der Zeiterfassung auf der Baustelle, der Wareneingangskontrolle oder der Werkzeugregistrierung zum Einsatz kommen. Weitere mögliche Anwendungsfelder sieht Helmus in einer Vereinfachung von Aufmaß und Rechnungsstellung, der Datenversorgung der digitalen Gebäudeakte sowie der Informationsnutzung im Facility-Management. „Um eine eklatante Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in der Bauwirtschaft zu erzielen, scheint es um so wichtiger, die Prozessketten unternehmensübergreifend entlang des Lebenszyklus eines Bauwerks tiefer zu betrachten“, sagt Helmus. „In der Planung ist durch die Einführung von CAD eine Prozessoptimierung bereits gelungen. Nun müssen durch die durchgängige und transparente Digitalisierung der Herstellungs-, Nutzungs- und Abbruchprozesse Wertschöpfungspotenziale auch hier freigesetzt werden.“

Die Konrad-Zuse-Medaille wird alle zwei Jahre für Arbeiten zur Informatik im Bauwesen vergeben. Verliehen wird sie im Wechsel vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe und der Deutschen Gesellschaft für Informatik.

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