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Marion Schmitz-Stadtfeld erhält Award für mutige Immofrauen

Der W.I.R.E.-Award (Women In Real Estate) des Veranstalters Heuer Dialog geht in diesem Jahr an Marion Schmitz-Stadtfeld, Leiterin Integrierte Stadtentwicklung von NH ProjektStadt, einer Tochter der Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte/Wohnstadt. Sie machte mit ihrem frühzeitigen und innovativen Engagement bei der Unterbringung von Geflüchteten auf sich aufmerksam – aber nicht nur.

Harald Thomeczek
09. December 2016
"W.I.R.E.-Award"-Gewinnerin 2016: Marion Schmitz-Stadtfeld.
Bild: Daniel Hofer/Heuer Dialog GmbH

Schmitz-Stadtfeld, die die Koordinierungsstelle Integrierte Flüchtlingsansiedlung des landeseigenen hessischen Wohnungsunternehmens leitet, habe sich schon vor der großen Flüchtlingswelle der Frage, wie geflüchtete Menschen kostengünstig, aber schön untergebracht werden können, angenommen und diese in den Kontext der Stadtentwicklung gestellt. Herausgekommen sind Unterkünfte, die Iris Schöberl, Laudatorin und W.I.R.E.-Preisträgerin 2015, als „Ikea in Containerbauweise“ lobte: So und durch eine offensive und ehrliche Kommunikation würden „Anwohnern von vornherein Ängste genommen“.

Der Wirkungskreis von Schmitz-Stadtfeld reicht weit über die innovative und integrative Ansiedlung von Flüchtlingen hinaus. Nach eigenem Bekunden verwendet sie ja auch „nur 3% meiner Arbeitszeit“ auf diesen Teil ihres Jobs, und auch die Jury des W.I.R.E.-Awards stellte auf ihre vielfältigen Leistungen in der Umsetzung innovativer Wohnformen, z.B. für Studierende (modulares Bauen/Pop-up-Wohnen als Zwischennutzung) sowie in der Entwicklung und Gestaltung von (Innen-)Städten und Quartieren (Erhöhung der Aufenthaltsqualität von Gemeinschaftsflächen, Nachverdichtung/Aufstockung, Bürgerbeteiligung, Integration von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Nutzungen), ab.

Den W.I.R.E.-Award versteht der Veranstalter als Auszeichnung für Immobilienfrauen, „die mit Mut in der Branche auf sich aufmerksam“ machen. Die ausgezeichnete Frau „steht ein für ihre Immobilienprojekte, ihr Unternehmen, ihre Mitarbeiter oder ihre Visionen etwa um zukunftsorientierte Maßnahmen und Lösungen zu entwickeln und voranzutreiben, um so mit ihrer Persönlichkeit auf gesellschaftliche Entwicklungen und die Immobilienbranche Einfluss zu nehmen“.

Am zweiten Jahreskongress Immobilien-Frauen von Heuer Dialog nahmen 130 vorwiegend weibliche Köpfe der Immobilienwirtschaft teil. Mehr als im Vorjahr also, als die Teilnehmerzahl bei 120 lag.

Mehr über die diesjährige Netzwerkveranstaltung, auf der sich in diesem Jahr wieder diverse Entscheiderinnen aus der Branche, aber auch auffällig viele junge Immobilienfrauen tummelten, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Immobilien Zeitung (IZ 50/16), die am 15. Dezember erscheint.

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