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Mehr Jobs und mehr Geld!

Die Trendwende nach den Krisenjahren 2008 und 2009 scheint erreicht: Es gibt wieder mehr Gehalt und mehr Jobs – das zeigt die diesjährige Umfrage zur Joboffensive.

Sonja Smalian
19. August 2010
Gute Aussichten auch für Berufseinsteiger - jedes zweite Unternehmen will sich wieder personell verstärken.
Bild: Sven Hoffmann/Fotolia.com

Die jungen Berufseinsteiger und auch die Immobilienprofis dürfen aufatmen. Die Personalverantwortlichen von Unternehmen der Immobilienwirtschaft zeichnen wieder ein rosigeres Bild von der Entwicklung am Arbeitsmarkt: Gut ein Drittel rechnet mit einem Personalaufbau in der Branche bis zum Frühjahr 2011. Auf ihr eigenes Unternehmen angesprochen, sind die Zeichen sogar noch positiver: Jedes zweite Unternehmen will seinen eigenen Personalbestand erweitern.

Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Joboffensive für die Immobilienwirtschaft, die in diesem Jahr zum zehnten Mal von der Immobilien Zeitung durchgeführt wurde. Schirmherrin der Joboffensive ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Für die Umfrage zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sowie zu Anforderungs- und Qualifikationsprofilen wurden Unternehmen der Immobilienwirtschaft sowie Studenten immobilienwirtschaftlicher und verwandter Studiengänge befragt. Insgesamt 84 Immobilienunternehmen haben sich in diesem Jahr an der Umfrage beteiligt.

5,4% mehr Gehalt für Berufseinsteiger

Besonders gut schätzen die Unternehmen aus dem Teilsegment Facility-Management/Gebäudetechnik die Personalsituation in der Branche insgesamt ein: Knapp drei Viertel gehen von einem weiteren Personalausbau aus. Von den Immobilienvermittlern teilen 42% diese Einschätzung. Befragt zu der Situation im eigenen Unternehmen, sind es auch besonders häufigVertreter dieser beiden Teilsegmente, die sich künftig personellverstärken wollen.

Doch nicht nur bei der Rekrutierung, sondern auch beim Gehalt zeigt der Trend wieder nach oben. Im Durchschnitt bieten die Unternehmen den Berufseinsteigern in diesem Jahr 5,4% mehr. Nachdem in den vergangenen zwei krisengeschüttelten Jahren die Gehälter um 0,6% und um 2,6% gesunken waren, ist nun die Trendwende erreicht. Mit einem Durchschnittsgehalt von 35.165 Euro ist damit bereits fast wieder der Höchststand aus dem Jahr 2003 erreicht.

Besonders spendabel zeigen sich Unternehmen aus den Teilsegmenten Investment, Immobilien-Dienstleistung (Berater, Gutachter) und Facility-Management/Gebäudetechnik, die mit Gehaltsaufschlägen im zweistelligen Prozentbereich den Nachwuchs ködern wollen.

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Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.