Weiterbildung zur Barrierefreiheit aufgelegt
PLATZ 2: HOCHTIEF – Die Qual der Wahl
Nachwuchssorgen? Für Hochtief stellt sich diese Frage nicht: Der Essener Baukonzern war 2011 in der komfortablen Situation, aus 26.000 Bewerbern (darunter 1.600 Hochschulabsolventen) 733 neue Mitarbeiter herauszufiltern.
JLL ist Top-Arbeitgeber 2012
Drei Jahre in Folge stand Hochtief unangefochten am höchsten in der Gunst von angehenden Absolventen immobilienwirtschaftlicher Studiengänge. Auch diesmal? Die Immobilien Zeitung fragte, und mehr als 700 Nachwuchskräfte anworteten. Das Ergebnis: Jones Lang LaSalle ist die neue Nummer eins.
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Zapf erweitert Geschäftsführung
Dr. Ulrich Schückhaus
Dr. Ulrich Schückhaus wuchs in Mönchengladbach auf. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und einem Betriebswirtschaftsstudium an der Universität Köln und der amerikanischen Penn State promovierte er. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er zunächst an der Universität Köln beschäftigt, bevor er 1991 bei der Unternehmensberatung Kienbaum einstieg. Dort wurde er 1996 zum Partner für den kommunalen Sektor berufen. 1999 wechselte er als Geschäftsführer zu WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach. Neben dieser Tätigkeit ist er heute zudem Vorsitzender der Geschäftsführung der EWMG Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach. In seiner Freizeit widmet sich der 52-Jährige gern der Fotografie, dem Fußball (inzwischen allerdings nur noch passiv) und den Doppelkopfspielen. Schückhaus ist verheiratet und hat drei Kinder.
Dem Bau fehlt der qualifizierte Nachwuchs
Der demografische Wandel hat längst auch die Bauwirtschaft erreicht. Seit Jahren scheiden altersbedingt mehr Fachkräfte aus, als junge nachkommen. Zudem gibt es hohe Abbrecherquoten bei Auszubildenden in den Bauberufen und Studenten des Bauingenieurswesens. Dabei ist die Lage am Bau-Arbeitsmarkt durchaus wieder im Aufwind, wie der zweite Branchenbericht zeigt.
Die Personalsuche geht weiter
Jedes zweite Immobilienunternehmen sucht neue Mitarbeiter. Diese Nachricht dürfte viele Studenten und Young Professionals freuen. Dennoch sind die Zahlen ein wenig verhaltener als noch in den beiden Vorjahren. Für die Branche insgesamt prognostizieren noch 37% der Personaler einen weiteren Stellenaufbau.