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Prof. Wolfgang Heiermann

Nach seiner juristischen Ausbildung begann Prof. Wolfgang Heiermann seine Karriere beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Nach anderhalb Jahren bei der EU gründete er die auf Bau- und Immobilienrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Heiermann Franke Knipp (heute HFK) mit Sitz in Frankfurt am Main. Seit November 2010 ist der heute 76-Jährige Mitglied von avocado rechtsanwälte im Büro München. Neben seiner Tätigkeit als Anwalt war Heiermann auch als Gutachter, Berater und Mediator tätig. Neben zahlreichen Publikation ist er u.a. Herausgeber des Handkommentars zur VOB und Mitherausgeber der Zeitschrift für deutsches und internationales Baurecht. Zudem verfasste er einen Kommentar zur Schiedsgerichtsordnung für das Bauwesen. Bis 2007 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Baurecht und bis 2009 Präsident des Instituts für Deutsches und Internationales Baurecht an der Humboldt Universität Berlin. Zudem lehrte er an der Universität Dortmund und an der European Business School. Als Beiratsmitglied unterstützt Heiermann die Arbeit und Konzeption des TU Darmstadt Energy Centers. Zu seinen Hobbys zählt er Tennis und Mountainbiking. Heiermann ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

IZ
17. February 2011
Wohnen in Oberbayern! Zeichnung: Wolfgang Heiermann © Immobilien Zeitung
Bild: IZ

Bitte beschreiben Sie Ihr Haus mit ein paar Sätzen.

Haus im bayerischen Stil auf 4.000 m2 Grund, Wohnfläche 300 m2, Nutzfläche 150 m2, unverbaubarer Blick und hohe Decken.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung?

Offener Kamin in der Bauernstube wegen der Gemütlichkeit und Sauna.

Was muss das perfekte Haus unbedingt haben?

Offenen Kamin, Sauna, hohe Decken, viel Holz im Innenbereich.

Wie und wo möchten Sie im Alter gerne wohnen?

Wo ich jetzt wohne, in Bayern!

Womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

In den Ferien auf dem Bau.

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

Über die Tätigkeit beim Hauptverband der deutschen Bauindustrie.

Was braucht man, um es in Ihrem Job zu etwas zu bringen?

Fleiß, außergewöhnliche Fachkenntnisse, Aufbau eines Netzwerks, Durchsetzungsvermögen.

Wie feiern Sie Ihre Erfolge?

Mit dem erfolgreichen Mandanten.

Was stört Sie in der Immobilienbranche am meisten?

Viele unqualifizierte Marktteilnehmer. Die zu langen Wege bis zur Genehmigung des jeweiligen Projekts.

Und was finden Sie besonders gut?

Die Verbindung von Recht und Technik.

Was wären Sie heute gerne, wenn nicht Immobilienprofi?

Anwalt in Wirtschaftsstrafsachen.

Haben Sie eine Lieblingsimmobilie?

Allianz-Arena und Messeturm in Frankfurt am Main, Brandthorst Museum, Staatskanzlei vom Hofgarten aus.

Welches Gebäude in Deutschland würden Sie gerne abreißen?

Nachkriegsbauten, bspw. Goethestraße in Frankfurt am Main. Diese Bauten sind langweilig und ohne architektonischen Reiz.

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Störung meiner häuslichen Ruhe. Unqualifizierte und unwillige Mitarbeiter.

Wo oder wie können Sie sich besonders gut entspannen oder abschalten?

Bei langen Flugreisen.

Für welches private Vergnügen haben Sie zu wenig Zeit?

Tennis, Urlaubsreisen.

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an was …?

Erholung beim Langlauf.

Verraten Sie uns auch noch Ihr Lieblingsgericht?

Mediterrane Küche.

Mit wem würden Sie gerne mal für einen Tag das Leben tauschen?

Mit keiner Seele.

Gibt es etwas im Ausland, was Sie in Deutschland vermissen?

Die Großzügigkeit wie in südlichen Ländern (Flexibilität).

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Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.