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Robert Anzenberger

Aufgewachsen in Gars am Inn absolvierte Robert Anzenberger seine Ausbildung zum Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft beim Katholischen Siedlungs- und Wohnungsbauwerk der Erzdiözese Freising. Nach Stationen bei der BV Immobilien Gesellschaft mbH, der Hypo ImmobilienService GmbH und der HVB Immobilien GmbH ist der Private Real EstateManager PREM (ebs) heute Vorstand der PlanetHome AG und Geschäftsführer der Bank Austria Creditanstalt Immobilienservice. Der 41-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

IZ
20. March 2008

Wo wohnen Sie zurzeit?

Das modern-ländliche Einfamilienhaus befindet sich auf einem großen Grundstück mit angrenzendem Bach und offenem Blick auf den Naturpool im Garten.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung?

Mein Lieblingsplatz ist das Bett – hier kann ich gut abschalten, ein Buchlesen und schlafen.

Haben Sie bei dieser Immobilie oder einer anderen beim Bau schon einmal selbst mit Hand angelegt?

Ja.

Was muss das perfekte Haus unbedingt haben?

Das perfekte Haus muss unbedingt über eine große Wohnküche, ein separates Elternbad und ein Gewässer im Garten verfügen.

Womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

Mit Sport (Fußball).

Was braucht man, um es in Ihrem Job zu etwas zu bringen?

Ehrgeiz, Mut, Zielstrebigkeit und ein großes Stück Eigenmotivation.

Was stört Sie in der Immobilienbranche am meisten?

Mangelnde Zugangsvoraussetzungen mit der Folge vieler Quereinsteiger mit fehlendem oder mangelhaftem Fachwissen.

Und was finden Sie besonders gut?

Die vielfältigen Chancen, die die Immobilienbranche Menschen mit Ideen und Ehrgeiz bietet.

Was wären Sie heute gerne, wenn nicht Immobilienprofi?

Damenfußballtrainer.

Haben Sie eine Lieblingsimmobilie?

Nein.

Und welches Gebäude in Deutschland würden Sie gerne abreißen?

Ich würde gerne Gebäude des „Betonzeitalters“ abreißen, wie zum Beispiel das Olympiadorf in München. Es fehlen Natürlichkeit und Individualität.

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Privat bringt mich der Eigensinn meiner Söhne gerne auf die Palme. Aus beruflicher Sicht finde ich es suboptimal, wenn aus Fehlern nicht gelerntwird und diese immer wieder passieren und im Job nicht proaktiv mitgedacht wird.

Für welches private Vergnügen haben Sie zu wenig Zeit?

Für mich selbst. Einfach mal in Ruhe Zeitung zu lesen …

Nennen Sie einen Ihrer Lieblingssongs.

„Mensch“ von Herbert Grönemeyer.

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an was …?

An die Weite von Kanada und die sieben Stunden Verspätung in Toronto.

Welche kürzlich besuchte Veranstaltung hat Ihnen besonders gut gefallen und warum?

Besonders gut gefiel mir der Besuch des Eishockey-Spiels Hamburg gegen Ingolstadt. Ingolstadt gewann, aber ich werde die Regeln nie verstehen.

Und mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie dort gerne einmal einen Abend verbringen?

Mit Helmut Schmidt. Dies wäre sicher ein spannender Abend, und ich dürfte rauchen.

Verraten Sie uns auch noch Ihr Lieblingsgericht?

Schwierig … eigentlich alles mit Fisch – außer Tintenfisch.

Mit wem würden Sie gerne mal für einen Tag das Leben tauschen? Warum?

Ich bin mit meinem Leben rundum zufrieden. Ein Tausch käme daher für mich nie infrage.

Gibt es etwas im Ausland, was Sie in Deutschland vermissen?

Nur in manchen Ländern das bessere Wetter und die höheren Temperaturen.

Sie haben 100.000 Euro zur freien Verfügung und müssen das Geld komplett ausgeben – welchen Traum erfüllen Sie sich?

Ich würde eine große Party für meine Freunde veranstalten und meinen Jungsbergeweise überflüssiges Spielzeug kaufen.

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Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.