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Stelldichein für FM-Nachwuchs in Bonn

Die German Facility Management Association (Gefma) hat ihren FM-Nachwuchs zum vierten bundesweiten Gefma SummerLoungin‘ nach Bonn geladen. 45 Teilnehmer kamen zum Netzwerken in die ehemalige Bundeshauptstadt und besichtigten drei Großprojekte.

IZ
17. September 2009

Jungen FMlern wollen die Junior Lounges den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben erleichtern und ihnen in den ersten Berufsjahren eine Plattform zum Austausch mit bereits erfahreneren FMlern geben. Seit 2003 sind FM-Studenten, Berufseinsteiger und jüngere FM-Profis bis 40 Jahre innerhalb der Gefma in regional aufgestellten Junior-Lounges organisiert, die inzwischen rund 140 Mitglieder zählen. Die verschiedenen Gruppen treffen sich regelmäßig zu Stammtischen und Vorträgen und unterstützen ihre Mitglieder u.a. bei der Suche nach Praktikumsplätzen und Themen für die Abschlussarbeit. Mindestens einmal jährlich gibt es auch bundesweite Treffen, wie das diesjährige, nunmehr vierte SummerLoungin‘, das jeweils an einem anderen Ort stattfindet. Auch in diesem Jahr absolvierten die Teilnehmer mit dem World Conference Center Bonn (WCCB), der Deutschen Welle und dem Bonner Bogen ein umfassendes Besichtigungsprogramm, bei dem der Fokus auf dem FM lag.

Nach den Besichtigungen wurde im kleinen Kreis diskutiert

Als erstes ging es für die Teilnehmer zu einem geschichtsträchtigen Ort – dem ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestags, der heute mit unveränderter Inneneinrichtung samt Bundesadler und -flagge als Teil des WCCB für Veranstaltungen genutzt wird.

Mit welchen Schwierigkeiten die Betreiber bei der Bewirtschaftung des denkmalgeschützten Baus konfrontiert werden, erfuhren die FMler bei der Führung, die auch die Baustelle des neuen Veranstaltungssaals und des Ameron World Conference Hotel umfasste. Immer wieder kamen Fragen zur Reinigung – kritische Fragen zur künftigen Entwicklung des gerade Schlagzeilen machenden Projekts gab es aber nur vereinzelt. Umso offener wurden dafür die Eindrücke des Tages im kleinen Kreis beim abschließenden „gemütlichen Teil“ diskutiert – und natürlich auch am Netzwerk geknüpft. „Es haben sich Kontakte, Ideen und Kooperationen ergeben, die ich weiter ausbauen möchte“, so das Fazit von Mandana Banedj-Schafii. Der Blick hinter die Kulisse von drei besonderen Projekten hat besonders Kerstin Geib, die für Global Facilities in Luxemburg tätig ist, interessiert. In Bonn habe sie Zugang zu Gebäuden gehabt, die es in dieser Größe und mit dieser technischen Ausstattung so in Luxemburg nicht gebe.

Erstes Treffen der Junior-Lounge in NRW noch im September

In Bonn wurde auch an den Plänen für die neue Junior-Lounge in Nordrhein-Westfalen weiter gefeilt. Am 30. September wird das erste Treffen im Düsseldorfer Medienhafen stattfinden (17:30 Uhr). Geplant seien vier Veranstaltungen pro Jahr. Auf zwei Treffen sollen Sonderthemen aus der Praxis behandelt und die dahinter stehenden FM-Konzepte und -prozesse vorgestellt werden. „Wir wollen die klassischen Stammtischwege verlassen“, erläutert Benjamin Stützel, Vertriebsdirektor von Solibra. Um dies umsetzen zu können, seien sie jedoch auf Sponsoren angewiesen, sagt Stützel. Auf Teilnehmerseite gebe es derzeit etwa zehn Interessenten, angestrebt werde eine Gruppengröße von rund 30 Mitgliedern. Weiterer FM-Nachwuchs gesucht! (sma)

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