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Wisag-Geschäftsführer Ralf Hempel ist tot

Ralf Hempel, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Wisag, ist im Alter von 59 Jahren überraschend verstorben. Er war mehr als ein Vierteljahrhundert für den FM-Dienstleister tätig.

Lars Wiederhold
20. May 2020
Ralf Hempel.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

„Der Schock sitzt tief, und es ist für uns alle unfassbar, dass Ralf Hempel so plötzlich nicht mehr an unserer Seite ist“, drückt Michael C. Wisser, Vorstand der Wisag-Gruppe, seine Betroffenheit aus. Hempel sei ein „weitsichtiger Lenker und Stratege“ gewesen. „Er hat es auf beeindruckende Weise verstanden, Menschen zusammenzubringen, sie zu begeistern und zu inspirieren“, sagt Wisser.

Wisag folgte auf die Bundeswehr

Nach seinem Studium der Elektrotechnik bei der Bundeswehr war Hempel als technischer Leiter bei der Deutschen Luftwaffe beschäftigt. 1993 wechselte er zu Wisag und wurde dort später Geschäftsführer der Wisag Gebäudetechnik Holding und der Wisag Facility Management Holding. 2013 übernahm er den Vorsitz der Geschäftsführung der Wisag Facility Service Holding. Seit Jahren belegte Wisag Platz drei in der Lünendonk-Liste, dem Ranking der größten Facility-Manager hierzulande. 2018 betrug der Umsatz rund 1,12 Mrd. Euro.

Hempel war einer der Möglichmacher

Hempel war viele Jahre eines der Gesichter der Brancheninitiative Die Möglichmacher und damit der gesamten FM-Branche. Er machte sich unter anderem dafür stark, den Mittelstand intensiver als Kundengruppe in den Fokus zu nehmen. Zudem saß er im ehrenamtlichen Aufsichtsrat der Initiative Joblinge für die Region Rhein-Main, die gegen Jugendarbeitslosigkeit kämpft.

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Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.