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Zertifizierung kommt gut an

Das zur Expo Real 2010 vorgestellte FM-Verbände-Projekt eines Zertifikats für Objektmanager und Dienstleistungssteuerer findet positive Resonanz. Auftraggeber und Auftragnehmer unterstützen die länderübergreifende Kompetenzinitiative.

Albert Engelhardt
25. August 2011

Die deutsche Berufsorganisation RealFM, Svit FM Schweiz und Ifma Austria hatten das Qualifizierungs- und Zertifizierungsprojekt vor gut zehn Monaten vorgestellt („Zertifikat für Objektmanager“, IZ 41/10, Seite 14). Konsens und Ausgangspunkt war, so die Initiatoren, „dass klare und überprüfbare Anforderungsdefinitionen für diese zentralen Funktionen – Objektmanager und Dienstleistungssteuerer – in der Praxis bislang fehlen“. Das gemeinsam entwickelte Zertifizierungsverfahren – mit im Boot ist das Oberhausener i2fm – wird als „ein wichtiger Schritt der weiteren Professionalisierung der Branche“ verstanden.

Bereits im Mai dieses Jahres bekannten sich führende Auftraggeber wie VW Immobilien, BMW, Deutsche Telekom, EnBW, ZF Sachs und die European Space Agency (ESA) zu der Initiative. In ihrer Deklaration heißt es: „Für künftige Vertragsverhältnisse wird vom Auftraggeber für den Objektmanager des Dienstleisters der Nachweis als zertifizierter Objektmanager gefordert.“ Ende Juli kamen auf Einladung von RealFM in München auch Vertreter einiger Facility-Services-Provider zusammen. Dort sei, so der gastgebende Verband, die Zertifizierungsinitiative der Verbände „einhellig begrüßt“ worden. Nach Informationen dieser Zeitung waren bei dem Treffen aus Deutschland Hectas Gebäudedienste, Sauter FM und eine Gesellschaft der Klüh-Gruppe vertreten.

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